Kindheit und Jugend

Abenteuerspielplatz

Frühförderung ist ein Teil eines Gesamtsystems flächendeckender Grundversorgung für Kinder mit Entwicklungsgefährdungen, Entwicklungsauffälligkeiten, Entwicklungsverzögerungen und Kinder mit einer Behinderung in Hessen.
 

Verschiedene fachdisziplinen arbeiten im interdisziplinären Verbund mit dem Ziel, die Hilfen bei einer Behinderung / Entwicklungsverzögerung im Zusammenwirken mit den Eltern anzubieten, die den Kindern die Möglichkeit geben, sich gut zu entwickeln., ihre Kompetenzen zu entfalten und sich in ihrer Lebenswelt orientieren zu können.
 

Frühförderstellen in Hessen verstehen sich als offene Anlaufstellen, die Information und Beratung für Familien und Fachleute bieten, die sich Sorgen um die Entwicklung ihrer bzw. der ihnen anvertrauten Kinder machen.
 

Durch die Einführung der Rahmenvereinbarung „Integrationsplatz“ hat sich in Hessen die Gestaltung der gemeinsamen Erziehung und Bildung von Kindern mit und ohne Behinderung quantitativ in allen Regionen weiterentwickelt. So gibt es in Hessen mehr als 1600 Kindertageseinrichtungen, in denen Integrationsmaßnahmen für Kinder mit Behinderung und Kinder mit drohender Behinderung ab dem 3. Lebensjahr durchgeführt werden. In Hessen beträgt der Anteil der Betreuungsquote von Kindern unter 3 Jahren in Kindertageseinrichtungen 11,53 Prozent, und steht damit an der Spitze in Westdeutschland.


Im Gegensatz zum flächendeckenden Ausbau der Integrationsmöglichkeiten für Kinder im Vorschulalter besucht der überwiegende Teil der Schüler und Schülerinnen imit Behinderung n Hessen eine Förderschule. Die Schulpflichtzeit beträgt für alle, also auch für Kinder mit Behinderung einschließlich Berufsschule 12 Jahre.

Die Lebenshilfe Hessen fordert die Weiterentwicklung des integrativen Unterrichts in allen Schulen.
 

 
© 2007 Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.