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Fachschule für Sozialpädagogik


"Es ist normal verschieden zu sein!"

 
Die wesentlichen Grundlagen unserer Konzeption einer Fachschule für Sozialpädagogik bilden die Inklusive Pädagogik, die Grundsätze des Hessischen Erziehungs- und Bildungsplanes, die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zu den Eltern und die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Fachdisziplinen.

Wir lehren eine Pädagogik, die eine Vereinzelung oder Ausgrenzung von Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen oder Behinderungen, nationaler Herkunft, und/oder verschiedenen Weltanschauungen verhindert.

Eine Pädagogik, die alle Menschen mit ihren Unterschieden und Verschiedenheiten einschließt kann umgesetzt werden, wenn Erzieher und Erzieherinnen
 
  • allen Kindern, Jugendlichen, erwachsenen Menschen und Eltern die gleiche Wertschätzung entgegen bringen,
     
  • mit allen am Erziehungsprozess Beteiligten in einen Dialog auf Augenhöhe treten,
     
  • die Teilhabe aller Kinder, Jugendlichen und erwachsener Menschen am kulturellen und gesellschaftlichen Leben fördern,
     
  • den Abbau von Barrieren für Lernen fördern, um Grundlagen für das eigenverantwortliche Leben setzen zu können,
     
  • die Anerkennung des Rechts aller Kinder und Jugendlichen auf den Besuch von wohnortnahen Krabbelstuben, Kindertageseinrichtungen, Horten und Schulen unterstützen,
     
  • Unterschiede zwischen einzelnen Menschen als Chancen für das gemeinsame Lernen sehen.

 

Die abgeschlossene Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher befähigt Sie zur sozialpädagogischen Arbeit:

  • in der Kinderkrippe /Krabbelstube
  • in der Kindertagesstätte
  • im Kinderhort
  • in Wohneinrichtungen 
  • in Einrichtungen offener Kinder- und Jugendarbeit
  • in integrativen und Förderschulen

Aus der Praxis - für die Praxis

In unserer langjährigen Erfahrung als Bildungsträger für die Weiterbildung von sozialpädagogischen Fachkräften und der Ausbildung von Heiler-ziehungspflegerinnen und Heilerziehungspflegern arbeiten wir mit praxiserfahrenen Dozentinnen und Dozenten zusammen. Diese Nähe zur Praxis ist Grundlage für eine gelingende Vernetzung der theoretischen und praktischen Ausbildungsinhalte während der Ausbildungen. 
 
Eine gute Kooperation und der regelmäßige Austausch mit den Einrichtungen sind uns im Sinne einer praxisnahen Ausbildung wichtig.

Ein Antrag auf Genehmigung als staatlich anerkannte Ersatzschule wurde beim zuständigen Schulamt gestellt.

Ausbildung in Teilzeitform
Das Angebot der Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher in Teilzeitform über 3 Jahre unterstreicht diesen Ansatz.

Der Ausbildungsgang mit einer Gesamtstundenzahl von 2720 Stunden theoretischem Unterricht wird in Teilzeitform auf 3 Schuljahre verteilt.

Die Studierenden haben innerhalb von 40 Wochen (einschließlich 3 Wochen Blockunterricht) im Schuljahr an 2,5 Tagen theoretischen Unterricht und können an 2,5 Tagen in der Woche parallel in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten, oder ein begleitendes Praktikum absolvieren.

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