(...)Ich habe meine Ausbildung im August 2006 in Marburg begonnen in einer Klasse mit, wenn ich mich korrekt erinnere, 32 Mitschülern. Viele Leute, wenig Raum... Aber es klappte, nach unzähligen Sitzordnungsveränderungen und Predigten über Individualität und das man eigentlich keine Sitzordnung braucht... Wir brauchten sie!
Wenn ich an meine Ausbidlung zurück denke, gehen meine Gedanken in erster Linie in Richtung Freizeit. Nämlich gar keine bis sehr sehr wenig. Man muss dabei bedenken, dass dies auch daran bei mir gelegen hat, dass ich nebenbei noch einem Minijob nachgekommen bin. Das bedeutete für mich viele Nachtarbeitsstunden am Schreibtisch für Hausarbeiten und Projekte für die Schule und sehr viele Tassen Kaffee während dem Unterricht.
Die Ausbildung war hart keine Frage, ob sie schwer war ist eine andere Sache. Wenn man sich, wie ich, dafür interessiert ist es sicher nicht schwer, man muss jedoch am Ball bleiben. Ich kann beruhigt sagen, dass ich Heilerziehungspfleger aus Überzeugung bin und nicht weil ich nichts anderes gefunden habe. Mir macht die Arbeit einfach großen Spaß und erfüllt mich. Wer auf Erfolg aus ist oder in diesem Beruf das große Geld machen möchte, ist in dieser Schule an der falschen Adresse. Heps wird Leidenschaft abverlangt finde ich. Man muss sich hingeben können...
Was ich an der Schule sehr schätze sind die Dozenten, Referenten, Lehrer... wie auch immer.
Sie waren immer für uns da. Während der Schulzeit aber auch immer zu jeder anderen Zeit, dem Internet und Telefon sei Dank. Sie setzten sich immer sehr für uns ein und versuchten Ideen und neue Projekte immer irgendwie einzubringen und mit uns gemeinsam umzusetzen. Super!... daher haben mir die Schulgeldkosten nicht weh getan, es ist sehr gut angelegtes Geld. Ich muss ehrlich sagen, diese Schule muss man jeder staatlichen Schule vorziehen, Schulgeld hin oder her. Ich persönlich habe Vergleichsmöglichkeiten von staatlichen Schulen und ihren Auszubildenden durch meine Einrichtung, in welcher ich tätig bin und es ist ein riesen Unterschied; betreffend die Räumlichkeiten, die ausgefallenen Schulstunden oder Praxisbesuche, die nur einmal im Jahr stattgefunden haben, oder Arbeitsmaterialien, welche nicht für Heilerziehungspfleger geeignet gewesen sind. Man sieht jeden Tag wo unser Schulgeld hingegangen ist. Ich sage nur Kicker..., nein Quatsch, es wird wirklich viel für die Auszubildenden geleistet.
Wir absolvierten unzählige Exkursionen in verschiedene Einrichtungen, Hessentag 2007, Basel, Klettergarten uvm.
Ich absolvierte meine Abschlussprüfung im Juli 2009 mit einem für mich sehr zufriedenstellenden Ergebnis. Ich hatte das Gefühl sehr gut vorbereitet ins Arbeitsleben entsendet zu werden.
Diese Ausbildung hat mich verändert, im positiven Sinne. Ich sehe nun nicht mehr nur mit meinen zwei Augen, sondern mit allen Sinnen die mir gegeben wurden.
Ich danke hiermit nochmals allen Kräften für ihre Mithilfe und Begleitung während meiner Ausbildung. Genauso auch den Menschen, welche ich in dieser Zeit kennen lernen durfte.
Besonders auch Frau Liersch für ihr unendliches Engagement und eine wunderbare Tutorenschaft.
Danke ...cheers...!!!(...)
Daniel Koza, Schüler MR VII) von 2006 - 2009 in Marburg
(...)Im Jahr 2006 habe ich meine Prüfung in der Fachschule abgelegt und war heilfroh, dass es endlich vorbei war und ich mich voll und ganz auf mein Arbeitsleben und mehr Freizeit ausrichten konnte. Diese Schule ist nämlich, insofern man es mit sich und ihr ernst meint, eine sehr anspruchsvolle Vollzeitbeschäftigung. Ich habe mich rückblickend in meinem Leben selten durch etwas so qualifiziert gefühlt, wie durch diese Schule und die tollen Menschen, die dort ihr Bestes geben um jungen und lernwilligen Menschen wirklich etwas zu bieten. Ich habe alle Dozenten als überaus kompetent, überzeugend und authentisch in ihren jeweiligen Fächern erlebt. Schwierig war oft den Spagat zwischen all dem, was die Summe der vermittelten Inhalte darstellte, hin zu bekommen. Die Ansprüche waren echt hoch...
Hoffentlich sind sie es immer noch, denn daran sind viele gewachsen! Ich habe inzwischen selbst eine Mentorenschaft für einen Schüler von einer anderen Schule in Marburg hinter mich gebracht und bin seit dem noch überzeugter von der Haltung und dem Konzept der Fachschule für Sozialwirtschaft der Lebenshilfe. Weiter so!(...)
Carsten Bohn, Schüler (MR V) von 2003 - 2006 in Marburg
(...)Die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger absolvierte ich von 2003 bis 2006 in der Fachschule in Marburg. Vom ersten Kontakt, dem Vorstellungsgespräch bis zum letzten Schultag und der Abschlussprüfung war ein respektvoller, toleranter und wertschätzender Umgang in dieser Schule zu spüren. Diese Haltung wurde von den Dozenten, der Verwaltung und der Schulleitung nicht nur im Unterricht vermittelt, sondern auch im Alltag (vor)gelebt. Die Mischung von Theorie (Schule) und Praxis (Ausbildungsträger) bildeten eine ideale Wechselwirkung. So konnte man erlerntes Wissen direkt anwenden und dabei auftauchende Rückfragen in der nächsten Woche erneut behandeln und sich mit den Mitschülern über Erfahrungen austauschen. In regelmäßigen Abständen gab es auch sogenannte Blockwochen, 5 Unterrichtstage am Stück, die sehr lernintensiv waren. Außerdem stand ungefähr in der Mitte der Ausbildung ein sechswöchiges Praktikum an.
Während der gesamten Ausbildungszeit gab es einen persönlichen Ansprechpartner aus dem Dozententeam an der Schule (Tutor) und dem Kollegenteam beim fachpraktischen Träger (Mentor).
Die Themen im Unterricht wiesen eine große Bandbreite auf, so standen neben den schwerpunktmäßigen pädgogischen und medizinischen Inhalten (Heilpädagogik, Didaktik/Methodik, Anatomie, Psychologie, Neurologie u.a.) auch Fächer wie z. B. Musik, Werken, Spiel, Deutsch und Religion auf dem Lehrplan. Das vermittelte Wissen stand dabei stets im Bezug zur praktischen Tätigkeit und dem wertschätzenden Umgang mit dem Klienten.
Diese wunderbare Ausbildung bot ebenso kognitive wie emotionale Entwicklungschancen, so dass ich am Ende das Gefühl hatte, neben einer umfangreichen Menge an erworbenen Fachwissen auch wichtige Impulse bezüglich der Sicht auf die Umwelt und das eigene Menschenbild erlangt zu haben.(...)
Simon Puhlmann, Schüler (MR V) von 2003 - 2006 Marburg
(...)"Wir begleiten Lebenswege" ist das Motto unserer Ausbildung, die wir 2007 bei der Lebenshilfe in Hochheim mit einem Vollzeitschuljahr begonnen haben. Ab August 2008 dürfen wir unser theoretisches Wissen mit der Praxis verknüpfen. Unsere Aufgaben bestehen darin, alle pädagogischen, medizinisch-pflegerischen und organisatorischen Maßnahmen im Rahmen von individueller Förderplanung, Leitbild und Konzeption umzusetzen und bei der Zusammenarbeit mit Angehörigen und kooperienden Institutionen und Facheinrichtungen mitzuwirken. Durch die aktive Teilnahme an Besprechungen und die oben genannten Aufgaben eines Auszubildenden in der Tafö werden wir umfassend auf das spätere Arbeitsleben als pädagogische Fachkraft vorbereitet. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Schule und Praxisstelle enorm wichtig ist, um das theoretisch Gerlernte in der Einrichtung umsetzen zu können.
Im Sommer 2010 werden wir mit Beendigung unserer Berufsausbildung gut vorbereitet ins Arbeitsleben entlassen.(...)
Anne Reucker und Juliane Steiger im März 2009 (HO IV)
(...)Ich absolvierte die Ausbildung zur staatlich anerkannten Heilerziehungs- pflegerin von 2004 bis 2007 in Hochheim. Wir waren der erste Ausbildungs- gang der das "Neue Modell" umsetzte und zudem eine staatliche Anerkennung erhielt. Wir absolvierten in Hochheim zunächst ein Vollzeitschuljahr mit insgesamt 32 Wochenstunden. Für mich persönlich war die neue Struktur optimal, denn diese Form gab uns die Möglichkeit, theoretisches Wissen anzueignen und zu intensivieren. Was das theoretische Hintergrundwissen betraf, hatte man daher das Gefühl gut vorbereitet auf die praktische Ausbildung zu sein. Danach hieß es, das Theoretische, 2 Jahre in der Praxisstelle anzuwenden, gekoppelt mit 2 Tagen Unterricht pro Woche.
Zahlreiche Exkursionen (Hadamar, Holland) und Projektarbeiten (Schattentheater, Masken- und Instrumentenbau) gestalteten die Ausbildung außerdem interessant und abwechslungsreich. Der Unterricht, vor allem in den Fächern Didaktik, Heilpädagogik, allgemeine Pädagogik und Psychologie, Psychiatrie war sehr anspruchsvoll und vermittelte wertvolle Informationen für unsere Arbeit. Dadurch wurde auch der Standard der Klasse sehr hoch, wovon wir alle profitierten. Am Ende der Ausbildung stand die Kolloquiumsarbeit und das Fachgespräch, sozusagen eine Abschlussarbeit mit gewissem Umfang, die maßgeblich an der Praxisnote beteiligt war. Das Wichtigste aber war und ist, wir bekamen ein Menschenbild übermittelt und veränderten und wuchsen dadurch selbst als Menschen. Das gab mir Sicherheit und auch Selbstbewusstsein in meiner Arbeit mit Menschen mit Behinderung.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Schule für Sozialwirtschaft mit dem Zweig Heilerziehungspflege in Hochheim für alle diejenigen die im Bereich Menschen mit Behinderung arbeiten möchten, eine optimale und anspruchsvolle Ausbildung ist, die Theorie und Praxis stimmig verbindet und zudem die perfekte Alternative zu einen Studium bildet.(...)
Carina Heil, Schülerin (HO III) von 2004 - 2007 Hochheim
(...)Die Ausbildung habe ich von 2003-2006 absolviert. Wir waren die letzte Klasse die die Ausbildung nach dem "Alten Modell" antrat und abschloss. Wir hatten somit 2x die Woche Schule und die restlichen Tage waren wir im Praktischen tätig. Ich bin der Meinung, dass so eine optimale Verzahnung zwischen Theorie und Praxis zustande kommen konnte. Auf diesem Weg war mehr Abwechslung und Ausgleich gegeben.
Die leitenden Referenten waren sehr kompetent und vermittelten den Unterrichtsstoff auch durch Beispiele gut verständlich, lebendig und praxisnah. Gut in Erinnerung sind auch die zahlreichen Ausflüge (z. B. Hadamar) und Exkursionen (Holland). Im Vergleich zu vorangegangenen Schulerfahrungen muss ich besonders die konstante und direkte Begleitung während der Ausbildung loben. Gerade durch das Gespann Mentor und Tutor stand immer mindestens ein Ansprechpartner zur Verfügung, was mir Sicherheit und Vertrauen in der Arbeit vermittelte. Die Ausbildung hat mich nicht nur im Wissen bereichert, sondern auch menschlich bzgl. meines Denkens und Handelns im täglichen Leben positiv beeinflusst. Ich bin sehr froh, die Ausbildung genossen zu haben und denke noch gerne daran zurück. Ich würde diese anspruchsvolle Ausbildung jederzeit weiter empfehlen!(...)
Lisa Jakobi, Schülerin (MR V) von 2003 - 2006 Marburg
(...)Von 2003-2006 habe ich in Marburg meine Ausbildung nach dem vorherigen Modell, 2 Tage Schule, 3 Tage Praxis absolviert. Unterrichtet wurden wir von sehr kompetenten Referenten, ein Praxisbezug wurde zu jeder Zeit anhand von genannten Beispielen im Unterricht hergestellt. Abwechslungsreich wurde der Unterricht z. B. durch Aktionen in der Marburger Innenstadt, Fahrt zum Hofgut Fleckenbühl und nach Hadamar, Exkursion nach Holland u. v. m.
Themen wie Normalisierung und Selbstbestimmung, Reflexion, die Lebenswelten, Epilepsie, Prophylaxen, um nur ein paar Inhalte zu nennen, wurden ausgiebig im Unterricht behandelt. Die Begleitung durch Mentorin und Tutorin in der Fachpraxis war optimal. Wir lernten unser eigenes Handeln zu reflektieren. Die Inhalte der Ausbildung haben eine hohe Praxisrelevanz. Das Thema Kinästhetik in der Pflege sollte in den Unterricht aufgenommen werden.
Abschließend muss ich sagen, ich habe viel gelernt, die Ausbildung war anstrengend aber total klasse. Vor der Ausbildung arbeitete ich schon 12 Jahre in einem Wohnheim. Mittlerweile sind es schon 17 jahre und ich arbeite sehr gerne als Heilerziehungspflegerin.
Einen besonderen Dank noch mal an das gesamte Team der HEP-Schule, ganz besonders an Frau Liersch, die immer ein offenes Ohr hatte. Macht weiter so!!!(...)
Birgit Rüger, Schülerin (MR V) von 2003 - 2006, Marburg
(...) Wenn ich an den Beginn meiner Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin, an der Fachschule für Sozialwirtschaft in Marburg denke, fallen mir die Worte meines Mentors ein, der damals sagte: Diese Ausbildung wird dich auch als Mensch verändern. Das dies wirklich so sein sollte, konnte ich mir 2002 nicht vorstellen.
Schon bei den ersten Kontakten mit der Schule, bemerkte ich die besondere Atmosphäre von Menschlichkeit. Anfängliche Unsicherheit konnte schnell einem Gemeinschaftsgefühl weichen. Unterrichtsinhalte wurden immer daraufhin geprüft, welche Praxisrelevanz vorhanden ist und welche Möglichkeiten es gibt, diese umzusetzen. Bei meiner Ausbildung von 2002 - 2005 gab es das Schulmodell 3 Tage Fachpraxis, also Arbeit in einer Einrichtung, und 2 Tage Fachtheroie, also Schule. Diese Staffelung habe ich immer als besonders positiv erlebt, da es so möglich war, erlerntes Fachwissen zeitnah in der Praxis auszuprobieren. Fachinhalte haben das abgedeckt was ich in meiner Arbeit brauche, wobei ich anmerken möchte, dass der Bereich Pflege und Umgang mit Alten Menschen mit Behinderung, stärker focusiert werden sollte. Die Projekte in den einzelnen Fächergruppen, wie eine Exkursion nach Berlin, ein Besuch im Hofgut Fleckenbühl oder Aktionen in der Marburger Innenstadt und noch einige Dinge mehr, haben den Unterricht abwechslungsreich gemacht und waren interessante persönliche Erfahrungen. Bei allen Lehrkräften hatte ich das Gefühl einer fairen Beurteilung zu unterliegen. Bei Problemen konnte man kontrovers miteinander ins Gepsräch gehen. Die Begleitung durch Tutor/in und oder Mentor/in während der Schulzeit und bei Praxisbesuchen verlief optimal, es fand Austausch zwischen Praxisstelle und Schule statt, nicht nur bei Problemen die es zu besprechen galt. Nach 3 Jahren hatte ich das Gefühl, viel über den Beruf Heilerziehungspflege erfahren zu haben und feststellen zu können, dass sich ein positives Menschenbild entwickelt hat.
Ich wünsche allen weiterhin den Mut, auch im Widerspruch zur Alltagspraxis auszubilden und möchte die Zeit an der Schule noch mit den Worten eines Klassenkameraden kommentieren: "Ich bin gewachsen"(...)
Susanne Steindorf, Schülerin (MR IV) von 2002 - 2005, Marburg
(...) In der Zeit von 1997 bis 2000 wurde ich zur Heilerziehungspflegerin ausgebildet. Meine Fachpraxis absolvierte ich in einer integrativen Kindertagesstätte. Nach Abschluss der Ausbildung war ich in einer Wohneinrichtung tätig und studierte Diplom-Sozialpädagogik. Seit zwei Jahren arbeite ich nun als Diplom-Sozialpädagogin im Betreuten Wohnen. Rückblickend kann ich sagen, dass in der Ausbildung umfassende Kenntnisse mit einer hohen Praxisrelevanz vermittelt wurden.
Positiv erlebte ich die enge Vernetzung zwischen Theorie und Praxis. Dies ist zum einen auf den engen Praxisbezug der Rerenten und zum anderen auf regelmäßige Praxisbesuche zurückzuführen. Die Begleitung durch Tutor und Mentor in der Fachpraxis, ermöglichte individuelles Lernen und die Reflexion des eigenen Handelns. Die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin hat mir ein großes Spektrum an Wissen vemittelt, welches in meiner alltäglichen Arbeit große Relevanz hat.(...)
Yvonne Engelmann, Schülerin (MR I) von 1997 - 2000, Marburg
Kooperation mit der Lebenshilfe Gießen:
(...) Wir freuen uns, wenn wir Bewerber/innen der Schule für Sozialwirtschaft - Fachrichtung Heilerziehungspflege in Marburg zur fachpraktischen Ausbildung in unsere Einrichtung aufnehmen können.
Wir als Praxisstelle profitieren von den Ideen, der Kreativität und von dem Erlernten der Auszubildenden. Durch diese Erfahrungen können wir unsere Arbeit reflektieren und veändern oder auch Bestätigung dafür finden.
Einige Gruppenleiter sehen es als besondere Aufgabe an, gerade jungen Menschen, die sich für diese Ausbildung entschieden haben, ihr Wissen und ihre Erfahrung weiterzugeben und sie somit ein Stück bei ihrer beruflichen Laufbahn zu begleiten.
Die Fachschule erleben wir als sehr gut strukturiert und organisiert. Die Auszubildenden erfahren dort eine fundierte und auf hohem Niveau basierende theoretische Ausbildung und eine kompetente, intensive und fürsorgliche Begleitung durch die Lehrkräfte. Das erfahren wir - unter anderem - aufgrund der angenehmen Atmosphäre während der Praxisbesuche und bei den praktischen Prüfungen.(...)
Karin Reuther
Stellv. Leitung Tagesförderstätten der Lebenshilfe Gießen
Kooperation mit der Behindertenhilfe Wetteraukreis gGmbH:
Die Behindertenhilfe Wetteraukreis bietet seit Jahren in ihren Einrichtungen Ausbildungsplätze für den Beruf des/der Heilerziehungspflegers/in an. Wir betreiben 4 Werkstätten inkl. Tagesförderstätten mit über 400 Plätzen, 2 Wohnverbünde und betreute Wohneinrichtungen mit 100 Plätzen sowie eine integrative Kindertagesstätte im Wetteraukreis.
Aufbauend auf (der Basis) der vom Schulträger geleisteten theoretischen Ausbildung gewährleisten wir das Praxisfundament. Entscheidend für den Erfolg ist die Zuordnung fester Mentoren (Praxisbegleiter) während der gesamten praktischen Ausbildungszeit. Der gegenseitige Informationsfluss und -austausch ist durch hervorragende Kooperation und Mentorentage bestens gesichtert.
Wir sind stolz darauf, dass von uns mit ausgebildete HEP`s der vergangenen Jahre als gute Fachkräfte in unseren Einrichtungen tätig sind.
Gertraud Dreis
Personalleiterin Behindertenhilfe Wetteraukreis
Kooperation mit der Behindertenhilfe Stadt und Kreis Offenbach:
Der Verein Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach e.V. stellt seit 1998 als Einrichtungsträger jungen Menschen und Umschüler/innen Praxisstellen für die fachpraktische Ausbildung zum/r Heilerziehungspfleger/in zur Verfügung. Mit den Angeboten zur Berufsausbildung übernimmt der Verein sozialpolitische Verantwortung im Sinne des sozialen Auftrages des Vereins. Der Wohnverbund Langen, eine Einrichtung der Behindertenhilfe Stadt und Kreis Offenbach e.V., begleitet seit nunmehr acht Jahren Auszubildende in der Albrecht-Tuckermann-Wohnanlage in Langen auf ihrem Weg zur professionellen Fachkraft. Als Mentorin konnte ich drei Heilerziehungspfleger während ihrer Ausbildung bis zur gelungenen Prüfung anleiten, zwei weitere befinden sich derzeit im zweiten und dritten Ausbildungsjahr.
Zwei staatlich anerkannte Heilerziehungspfleger erhielten eine Arbeitsstelle im Wohnverbund Langen. Sowohl die gute Zusammenarbeit mit den Tutor/innen während der umfangreichen Praxisbesuche als auch der unterstützende Austausch an den Mentorentagungen mit den Dozent/innen der Schulen in Marburg und Hochheim zeigen den gelungenen ganzheitlichen Ansatz und die Wichtigkeit der Verzahung von Theorie und Praxis.
Inge Lotz-Maßholder
Praxisanleiterin und stellv. Leiterin des Wohnverbundes Langen